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Wie gut informiert ist Liechtenstein? Hochkarätiger Live-Podcast in Triesen

  • Autorenbild: Andreas Krättli
    Andreas Krättli
  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

TRIESEN – Die Liechtensteiner Medienlandschaft befindet sich im Umbruch. Nach dem Ende von Radio Liechtenstein und dem „Liechtensteiner Volksblatt“ sprach Medienminister Hubert Büchel im Sommer 2025 noch von einer „Geröllhalde“. Doch wie sieht die Situation heute, im Frühjahr 2026, aus? Im neuen Vorschau-Podcast gibt der Regierungsrat Einblicke in die Strategie für einen zukunftsfähigen Service Public.



Vom Aufräumen zum Aufbau: „Zarte Pflänzchen spriessen“


Die Zeit der reinen Bestandsaufnahme ist vorbei. Hubert Büchel betont im Gespräch mit Moderator Andreas Krättli, dass sich seit dem Neuanfang viel bewegt hat. Mit einer reformierten Medienförderung und der innovativen Anschubfinanzierung für Start-ups will die Regierung den Boden für neue Formate bereiten.

„Ich habe das Wort ‚Geröllhalde‘ damals bewusst gewählt, um zu verdeutlichen: Es ist keine gemähte Wiese“, so Büchel. Heute sehe er jedoch erste „zarte Pflänzchen“ in der Medienlandschaft spriessen.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Qualitätssicherung. Während die Anschubfinanzierung jungen Unternehmen hilft, die ersten Hürden zu nehmen, soll die langfristige Medienförderung sicherstellen, dass journalistisches Handwerk und Konstanz erhalten bleiben.




Inhalt vor Kanal: Alle Generationen erreichen


Ein zentraler Punkt der aktuellen Debatte ist die Frage, wie man junge Menschen erreicht, ohne die ältere Generation zu verlieren. Für den Medienminister steht der Inhalt an erster Stelle:

„Der Kanal ist zweitrangig. Wichtig ist, dass wir technologieoffen an die Sache herangehen und alle Bevölkerungsschichten abholen.“

Journalismus als Korrektiv zur Behördeninformation


Im Zeitalter von Deep Fakes und der zunehmenden Eigenkommunikation von Behörden unterstreicht Büchel die unverzichtbare Rolle unabhängiger Medien:

„Wir als Regierung übermitteln Informationen. Die Aufgabe des Journalisten ist es jedoch, diese kritisch zu hinterfragen, zu bewerten und einzuordnen. Das sind zwei grundverschiedene Paar Schuhe, die eine Koexistenz brauchen.“


Keine Kopie aus dem Ausland: Eine Liechtensteiner Lösung


Auf die Frage nach seiner Kernbotschaft für den Abend am 12. Mai findet der Medienminister klare Worte:

„Liechtenstein ist nicht zu klein für Journalismus. Aber wir sind zu klein für Konzepte von anderswo. Wir müssen Lösungen finden, die zu uns passen.“

Sei dabei und diskutiere mit

Dieser Austausch ist erst der Anfang. Am Dienstag, den 12. Mai, vertiefen wir diese Themen im Foyer des Gemeindesaals Triesen. Gemeinsam mit der Bevölkerung und hochkarätigen Gästen von SRG und ORF diskutieren wir über die Zukunft unserer Information.


Die Eckdaten:

  • Termin: Dienstag, 12. Mai 2026

  • Türöffnung: 18:30 Uhr | Start Live-Podcast: 19:00 Uhr

  • Ort: Foyer Gemeindesaal Triesen

  • Gäste: Hubert Büchel (Regierungsrat), Henriette Engbersen (SRG SSR), Markus Klement (ORF Vorarlberg)

  • Eintritt: Öffentlich und kostenfrei (inkl. Apéro, spendiert vom LPC)




 
 
 

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