𝗪𝗲𝗴𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗟𝗶𝘃𝗲-𝗗𝗲𝗯𝗮𝘁𝘁𝗲 𝗶𝗻 𝗧𝗿𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻 𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗜𝗺𝗽𝘂𝗹𝘀𝗲 𝗳𝘂̈𝗿 𝗟𝗶𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻𝘀𝘁𝗲𝗶𝗻𝘀 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗲𝗻𝘇𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁
- Andreas Krättli
- vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 1 Tag
𝗧𝗿𝗶𝗲𝘀𝗲𝗻, 𝟭𝟯. 𝗠𝗮𝗶 𝟮𝟬𝟮𝟲 – Wie gut informiert ist Liechtenstein? Im Rahmen der ersten Live-Videopodcast-Produktion von podcasthus.li im Gemeindesaal Triesen versammelte sich das "Who-is-Who" der regionalen Medienwelt. Die Debatte machte unmissverständlich klar: Unabhängige Information ist kein Luxusgut, sondern die kritische Infrastruktur unserer Gesellschaft.

𝗔𝗻𝗱𝗿𝗲𝗮𝘀 𝗞𝗿𝗮̈𝘁𝘁𝗹𝗶, der den Abend als Organisator konzipiert hatte und als Moderator leitete, eröffnete mit einem klaren Ziel: „Wir müssen weg von der Geröllhalde destruktiver Kommentare hin zu einer konstruktiven Diskussion über unsere Zukunft.“ Es war die erste Produktion dieser Art im Gemeindesaal Triesen, die den direkten Dialog zwischen Politik, Medienhäusern und Bürgern suchte.
𝗘𝗶𝗻 𝗣𝗼𝗱𝗶𝘂𝗺, 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗶𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻: 𝗤𝘂𝗮𝗹𝗶𝘁𝗮̈𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 Medienminister 𝗛𝘂𝗯𝗲𝗿𝘁 𝗕𝘂̈𝗰𝗵𝗲𝗹 betonte die staatspolitische Pflicht: „Journalismus ist die Zentralbank der Information. Wir müssen die Rahmenbedingungen so setzen, dass Qualität gedeihen kann.“ Flankiert wurde er von 𝗛𝗲𝗻𝗿𝗶𝗲𝘁𝘁𝗲 𝗘𝗻𝗴𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗻 (SRG), die den Wert des öffentlichen Rundfunks als „gesellschaftlichen Klebstoff“ hervorhob, und ORF-Landesdirektor 𝗠𝗮𝗿𝗸𝘂𝘀 𝗞𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁, der den Mut zu grenzüberschreitenden Kooperationen einforderte.
𝗗𝗶𝗲 𝗦𝘁𝗶𝗺𝗺𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝘅𝗽𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻: 𝗞𝗹𝗮𝗿𝘁𝗲𝘅𝘁 𝘇𝘂 𝗙𝗼̈𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗲𝗹𝗳𝗮𝗹𝘁 In der Expertenrunde wurde die liechtensteinische Situation tiefgehend analysiert:
𝗚𝗲𝗿𝗮𝗹𝗱 𝗛𝗼𝘀𝗽 (𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁.𝗹𝗶): Er legte den Finger in die Wunde der Finanzierung und verwies auf das „Liechtensteiner Vaterland“, das rund 80 Prozent der staatlichen Medienförderung erhält, während es gleichzeitig über eine Parteistiftung (VU) strukturiert ist. Ein Spannungsfeld zwischen öffentlicher Unterstützung und politischer Nähe.
𝗝𝗼𝗵𝗮𝗻𝗻𝗲𝘀 𝗞𝗮𝗶𝘀𝗲𝗿 (𝗟𝗶𝗲:𝗭𝗲𝗶𝘁): Er forderte echten Wettbewerb: „Vielfalt entsteht nur dort, wo Medienhäuser sich trauen, auch unbequeme Fragen zu stellen.“
𝗗𝗿. 𝗠𝗮𝗿𝗶𝗼𝗻 𝗙𝗹𝗮𝘁𝘇-𝗠𝗮̈𝘀𝗲𝗿 (𝗠𝗲𝗱𝗶𝗲𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗶𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻): Unterstrich die Rolle der Aufsicht: „Wir müssen journalistische Standards nicht nur fördern, sondern konsequent einfordern.“
𝗖𝗮𝗿𝗺𝗲𝗻 𝗗𝗮𝗵𝗹 (𝗟𝗣𝗖): Sah den Presseclub als entscheidenden Brückenbauer, um die Vernetzung über die Landesgrenzen hinweg zu stärken.
𝗧𝗵𝗼𝗺𝗮𝘀 𝗠𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹 (𝗗𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗺𝗺𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵): Mahnte Bodenhaftung an: „Journalismus muss dort stattfinden, wo die Menschen sind. Ehrlich und auf Augenhöhe.“
𝗥𝗶𝘁𝗮 𝗙𝗲𝗴𝗲𝗿 (𝗟𝗶𝗲𝟮𝟰): Betonte, dass in einem kleinen Land Vertrauen das höchste Gut ist: „Glaubwürdigkeit entscheidet über unsere Existenz.“
𝗦𝗶𝗹𝘃𝗶𝗮 𝗔𝗯𝗱𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝗱𝗲𝗻 (𝗲𝘅𝗰𝗹𝘂𝘀𝗶𝘃.𝗹𝗶): Verwies auf die Macht der Bilder als unverzichtbaren Teil der Zeitgeschichte.
𝗚𝗿𝗲𝗴𝗼𝗿 𝗠𝗲𝗶𝗲𝗿 (𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝘀𝗽𝗶𝗲𝗴𝗲𝗹): Forderte eine Rückbesinnung auf Einordnung und Analyse statt reiner Schlagzeilenjagd.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗔𝘂𝘀𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸 Der Abend in Triesen markiert einen Wendepunkt für den medialen Austausch im Land. Als Vorstandsmitglied des 𝗟𝗣𝗖 zog Andreas Krättli ein positives Resümee: „Trotz unterschiedlicher Geschäftsmodelle eint uns das Ziel: Starker Qualitätsjournalismus für ein informiertes Liechtenstein.“
Der vollständige Videopodcast dieser Produktion wird in Kürze auf 𝗽𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁𝗵𝘂𝘀.𝗹𝗶 sowie auf allen gängigen Plattformen veröffentlicht.
𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗔𝗻𝗹𝗮𝘀𝘀 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝘃𝗼𝗺 𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁𝗵𝘂𝘀.𝗹𝗶 𝗶𝗻 𝗞𝗼𝗼𝗽𝗲𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗟𝗣𝗖 𝘂𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗲𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗶𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻 𝗙𝘂̈𝗿𝘀𝘁𝗲𝗻𝘁𝘂𝗺 𝗟𝗶𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻𝘀𝘁𝗲𝗶𝗻 𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁.
𝗙𝗼𝘁𝗼: 𝗦𝗶𝗹𝘃𝗶𝗮 𝗔𝗯𝗱𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝗱𝗲𝗻




















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