Landtagspräsident Manfred Kaufmann: «Die Grösse eines Landes misst sich nicht an seiner Fläche»
- Andreas Krättli
- vor 15 Stunden
- 9 Min. Lesezeit
Landtagspräsident Manfred Kaufmann spricht vor seiner zweiten Ansprache am Staatsfeiertag über die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen Liechtensteins. Im Gespräch geht es um steigende Lebenshaltungskosten, die Zukunft der AHV, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit, aber auch um politische Streitkultur, kurze Entscheidungswege und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Persönliche Einblicke in seine Kindheit, seine Familie und seine Leidenschaft für den Fussball zeigen zugleich, welche Erfahrungen Manfred Kaufmann geprägt haben.
Am 15. August richtet sich der Blick in Liechtenstein traditionell auf die Schlosswiese. Dort gehört Landtagspräsident Manfred Kaufmann zu den Rednern des offiziellen Staatsaktes und richtet sich gemeinsam mit Erbprinz Alois an die Bevölkerung.

Im Vorfeld des Staatsfeiertags war Manfred Kaufmann zu Gast bei Podcasthus.li: Medienplattform für Liechtenstein. Im Gespräch mit Andreas Krättli, Journalist und Geschäftsführer von Podcasthus.li, spricht Manfred Kaufmann über seinen persönlichen und politischen Weg. Vor allem aber richtet sich der Blick auf die Gegenwart und Zukunft Liechtensteins.
Im Zentrum steht eine Frage, die weit über den Staatsfeiertag hinausreicht: Was muss Liechtenstein bewahren und wo muss sich das Land verändern, damit auch kommende Generationen von seiner politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stabilität profitieren können?
Geprägt durch Familie und Fussball
Manfred Kaufmann wächst als jüngstes von sechs Kindern auf. Im Gespräch erinnert sich Manfred Kaufmann an eine unbeschwerte Kindheit. Vieles spielte sich draussen ab. Der Wald und die Umgebung des Elternhauses gehörten zu den Orten, an denen die Kinder ihre Freizeit verbrachten.
Das Aufwachsen in einer Grossfamilie prägt. Gemeinschaft und Familie sind für Manfred Kaufmann bis heute von grosser Bedeutung.
Ehefrau Dahiana und Sohn Janick geben Manfred Kaufmann Rückhalt in einem Alltag, der vom Amt des Landtagspräsidenten und zahlreichen politischen Verpflichtungen bestimmt wird. Trotz seines Terminkalenders versucht Manfred Kaufmann, sich bewusst Zeit für seine Familie zu nehmen.
Das zeigt sich auch beim Fussball. Manfred Kaufmann versucht, die Spiele seines Sohnes zu verfolgen und ihn im Sport und in der Schule zu unterstützen.
Im Podcasthus wird Manfred Kaufmann mit persönlichen Botschaften von Dahiana und Janick überrascht. Beide wünschen ihm viel Glück für seine Ansprache am Staatsfeiertag und schildern, was Manfred Kaufmann für sie als Ehemann und Vater bedeutet. Familie und Fussball sind damit zwei Konstanten, die sich durch das Leben von Manfred Kaufmann ziehen.

Mehr als 90 Minuten
Zum Gespräch bringt Manfred Kaufmann einen Fussball mit. Der Ball steht für persönliche Erinnerungen, für gemeinsame Erlebnisse mit der Familie und für eine Leidenschaft, die ihn seit seiner Jugend begleitet.
Manfred Kaufmann spielte selbst Fussball, als Verteidiger und Libero. Die aktive Zeit ist vorbei, die Verbindung zum Sport ist geblieben.
Dabei geht es nicht nur um Tore und Resultate. Manfred Kaufmann spricht über Freundschaften, Mannschaftsgeist und das gemeinsame Erlebnis. Auch die sogenannte dritte Halbzeit gehört für ihn zum Fussball.
Selbst die Politik findet ihren Weg auf den Fussballplatz. Beim FC Landtag spielt Manfred Kaufmann gemeinsam mit anderen politischen Akteuren und trifft auf Mannschaften anderer Parlamente.
Sport und Politik haben für Manfred Kaufmann durchaus Gemeinsamkeiten. Beide verlangen Teamgeist. Und bei beiden muss man verlieren können.
Politische Niederlagen gehören dazu
Manfred Kaufmann spricht offen darüber, dass politische Arbeit nicht nur aus Erfolgen besteht.
Nicht jeder Vorstoss erhält eine Mehrheit. Nicht jede Idee wird beim ersten Versuch umgesetzt. Manchmal braucht ein Anliegen mehrere Anläufe. Manchmal ist der politische Zeitpunkt noch nicht gekommen.
Im Gespräch nennt Manfred Kaufmann Beispiele aus seiner parlamentarischen Arbeit. Dazu gehören die Entlastung von Familien, der Kinderabzug und Rentenfragen.
Manfred Kaufmann hat erlebt, dass politische Ideen zunächst scheitern und später dennoch wieder aufgenommen werden.
Geduld gehört für ihn deshalb zur politischen Arbeit. Eine Abstimmungsniederlage bedeutet nicht zwangsläufig das Ende eines Anliegens.
Dieser Umgang mit Mehrheiten und Niederlagen führt zu einer weiteren Frage: Wie verändert sich Politik, wenn ein Politiker nicht mehr in erster Linie für seine eigene Seite kämpfen soll, sondern an der Spitze des Parlaments steht?
Vom Spieler zum Schiedsrichter
Mit der Wahl zum Landtagspräsidenten hat sich die politische Rolle von Manfred Kaufmann verändert.
Im Gespräch findet sich dafür ein passendes Bild aus dem Fussball. Aus dem Spieler wurde der Schiedsrichter.
Als Fraktionssprecher vertrat Manfred Kaufmann politische Positionen seiner Partei. Als Landtagspräsident steht eine andere Verantwortung im Vordergrund. Er führt die Sitzungen und trägt Verantwortung dafür, dass für alle Abgeordneten dieselben Regeln gelten.
Das Verbindende ist Manfred Kaufmann in dieser Funktion besonders wichtig.
Unterschiedliche politische Auffassungen gehören für ihn zur Demokratie. Eine lebendige parlamentarische Debatte muss unterschiedliche Positionen sichtbar machen können. Die Grenze liegt für Manfred Kaufmann dort, wo der gegenseitige Respekt verloren geht.
Zuhören und andere Meinungen gelten lassen sind für ihn Voraussetzungen einer funktionierenden politischen Kultur.
Wenn Politik nahe bei den Menschen bleibt
Diese Haltung endet für Manfred Kaufmann nicht an der Tür des Landtagssaals.
Der direkte Kontakt zur Bevölkerung gehört für ihn zur politischen Arbeit. Bürgerinnen und Bürger melden sich mit Anliegen oder suchen das persönliche Gespräch.
Gerade darin sieht Manfred Kaufmann eine besondere Qualität Liechtensteins.
Die Wege sind kurz.
Politik und Bevölkerung begegnen sich nicht nur bei offiziellen Veranstaltungen. Man kennt sich, trifft sich im Alltag und kann Anliegen direkt ansprechen.
Diese Nähe stellt hohe Anforderungen an Politikerinnen und Politiker. Gleichzeitig ermöglicht sie etwas, das in grösseren Staaten schwieriger ist. Politische Entscheidungen und jene Menschen, die davon betroffen sind, liegen nicht weit auseinander.
Für Manfred Kaufmann ist diese Nähe eine Stärke, die Liechtenstein bewahren sollte.
Ein kleines Land auf internationalem Parkett
Die politische Tätigkeit führt Manfred Kaufmann gleichzeitig weit über die Landesgrenzen hinaus.
Im Podcasthus erzählt Manfred Kaufmann von Begegnungen auf internationaler Ebene und von Situationen, die sich kaum planen lassen.
Eine davon führt nach New York zur Generalversammlung der Vereinten Nationen. Dort erlebt Manfred Kaufmann einen Auftritt von Donald Trump.
Eine andere Geschichte beginnt im Fitnessbereich eines Hotels. Manfred Kaufmann trifft auf den damaligen deutschen Aussenminister Heiko Maas. Daraus entwickelt sich ein gemeinsamer Lauf durch den Central Park, begleitet von Sicherheitskräften.
Manfred Kaufmann berichtet auch von Begegnungen mit Mitgliedern europäischer Königshäuser sowie mit Präsidentinnen und Präsidenten anderer Parlamente.
Solche Treffen gehören zum offiziellen politischen Austausch. Gleichzeitig zeigt sich dabei, dass auch internationale Politik von persönlichen Kontakten und gegenseitigem Vertrauen lebt.
Fussball, Familie und Metallica
Das Gespräch bleibt nicht auf dem politischen Parkett.
Auch Musik gehört zu den persönlichen Leidenschaften von Manfred Kaufmann. Metallica zählt zu seinen Lieblingsbands. Manfred Kaufmann erzählt von seiner Begeisterung für die Musik und von einem Konzertbesuch.
Das mag auf den ersten Blick wie eine Randnotiz erscheinen. Für ein Porträt ist sie dennoch aufschlussreich.
Öffentliche Ämter reduzieren Menschen schnell auf ihre Funktion. Präsident, Abgeordneter, Parteivertreter.
Das Gespräch bei Podcasthus.li: Medienplattform für Liechtenstein zeigt bewusst auch andere Seiten. Den Familienmenschen. Den ehemaligen Fussballer. Den Musikfan.
Diese persönlichen Erfahrungen stehen nicht losgelöst von der Politik. Sie prägen auch das Verständnis von Gemeinschaft, Verantwortung und Zusammenarbeit, über das Manfred Kaufmann im weiteren Gespräch spricht.
Ein besonderer Moment auf der Schlosswiese
Mit Blick auf den Staatsfeiertag rückt schliesslich die Ansprache auf der Schlosswiese ins Zentrum.
Manfred Kaufmann kennt diesen besonderen Moment bereits. 2025 hielt Manfred Kaufmann erstmals als Landtagspräsident die Ansprache am Staatsfeiertag. Im Gespräch blickt Manfred Kaufmann ausführlich darauf zurück, wie er diesen Tag persönlich erlebt hat. Er erzählt von der Vorbereitung, der Anspannung vor dem Auftritt und vom besonderen Gefühl, auf der Schlosswiese vor der Bevölkerung zu stehen und als Landtagspräsident zum Land zu sprechen.
Auch die Familie spielt bei der Vorbereitung eine wichtige Rolle. Manfred Kaufmann schreibt seine Rede selbst, bespricht seine Gedanken aber auch mit seiner Ehefrau Dahiana und holt Rückmeldungen aus seinem persönlichen Umfeld ein.
Damit wird deutlich, dass hinter einer solchen Ansprache nicht allein die politische Funktion steht. Manfred Kaufmann setzt sich intensiv mit der Frage auseinander, welche Botschaft er den Menschen in Liechtenstein am Staatsfeiertag mitgeben möchte.
2026 steht Manfred Kaufmann zum zweiten Mal als Landtagspräsident auf der Schlosswiese. Die Erfahrung aus dem Vorjahr nimmt dem Auftritt dabei nicht seine besondere Bedeutung. Im Gespräch wird vielmehr deutlich, welchen persönlichen Stellenwert dieser Moment für Manfred Kaufmann hat.
Im Mittelpunkt seiner diesjährigen Gedanken steht ein Bild, das Manfred Kaufmann bewusst gewählt hat.
«Die Flamme unseres Liechtensteins».
Eine Flamme, die weitergegeben wird
Die geografische Form Liechtensteins erinnert Manfred Kaufmann an eine Flamme. Aus diesem Gedanken entwickelt sich das zentrale Bild seiner Ansprache.
Die Flamme steht für Heimat und Zusammenhalt. Für Verantwortung, Fleiss, Vertrauen und gegenseitigen Respekt. Ebenso für unternehmerischen Mut und die Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.
Entscheidend ist dabei der Blick über die eigene Generation hinaus.
Die heutige Generation hat Liechtenstein nicht bei null begonnen. Sie hat ein Land übernommen, das von früheren Generationen aufgebaut und weiterentwickelt wurde.
Daraus entsteht für Manfred Kaufmann eine Verpflichtung: Was soll bewahrt werden? Wo braucht es Veränderungen? Und welches Liechtenstein soll eines Tages an die nächste Generation weitergegeben werden?
Die Flamme steht damit nicht nur für das Erreichte. Sie steht ebenso für die Verantwortung, die mit diesem Erbe verbunden ist.
Bewahren bedeutet nicht Stillstand
Damit stellt sich auch die Frage, was Begriffe wie Tradition oder konservative Werte heute bedeuten.
Für Manfred Kaufmann bedeutet Bewahren nicht, Veränderungen grundsätzlich abzulehnen.
Ein Land kann an Grundwerten festhalten und sich gleichzeitig weiterentwickeln. Entscheidend ist, jene Werte zu erkennen, die Liechtenstein stark gemacht haben und auch künftig Orientierung geben können.
Diese Diskussion bleibt nicht abstrakt.
Denn Liechtenstein steht vor konkreten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen.
Wenn das Leben teurer wird
Zu diesen Herausforderungen gehören für Manfred Kaufmann die steigenden Lebenshaltungskosten und die soziale Sicherheit.
Auch in einem wirtschaftlich starken Land geraten Menschen finanziell unter Druck. Politische Entscheidungen müssen deshalb berücksichtigen, wie sich höhere Kosten auf unterschiedliche Teile der Bevölkerung auswirken.
Die Frage reicht über einzelne Unterstützungsleistungen hinaus. Sie betrifft den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wie viel Belastung können Haushalte tragen? Wo muss der Staat unterstützen? Und wie lässt sich soziale Sicherheit gewährleisten, ohne die langfristige Finanzierbarkeit aus den Augen zu verlieren?
Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Sie gehören aber zu jenen Themen, die nach Ansicht von Manfred Kaufmann politisch angegangen werden müssen.
Die AHV als Generationenfrage
Besondere Bedeutung misst Manfred Kaufmann der langfristigen Sicherung der AHV bei.
Dabei treffen die Interessen mehrerer Generationen aufeinander.
Es geht um jene Menschen, die heute eine Rente beziehen. Gleichzeitig geht es um die Erwerbstätigen, die das System finanzieren, und um jüngere Generationen, die später selbst darauf angewiesen sein werden.
Die AHV ist damit nicht nur eine finanzpolitische Frage.
Sie ist eine Frage des Vertrauens zwischen den Generationen.
Gerade hier wird konkret, was Manfred Kaufmann zuvor mit der Weitergabe der «Flamme unseres Liechtensteins» beschreibt. Die heutige Generation entscheidet nicht ausschliesslich für sich selbst.
Künstliche Intelligenz verändert Liechtenstein
Eine weitere Herausforderung kommt mit hoher Geschwindigkeit.
Künstliche Intelligenz verändert bereits heute Arbeitsabläufe, Berufsbilder und den Umgang mit Informationen.
Liechtenstein kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen.
Manfred Kaufmann sieht darin Chancen. Gleichzeitig formuliert Manfred Kaufmann einen klaren Grundsatz. Die Technologie soll den Menschen unterstützen und ihm dienen.
Damit verbunden ist die Frage der Bildung.
Welche Fähigkeiten werden in einer Arbeitswelt benötigt, die sich zunehmend durch Automatisierung und künstliche Intelligenz verändert? Wie müssen Schulen, Ausbildungen und Unternehmen reagieren?
Auch Cybersicherheit gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung.
Für einen international vernetzten Wirtschaftsplatz ist der Schutz digitaler Systeme keine technische Randfrage mehr. Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sind zunehmend davon abhängig, dass digitale Infrastrukturen funktionieren und geschützt werden.
Muss wirklich alles geregelt werden?
Bei allen Herausforderungen sieht Manfred Kaufmann in der Grösse Liechtensteins nicht nur eine Einschränkung. Sie kann ein Vorteil sein.
Kurze Wege ermöglichen direkte Gespräche und pragmatische Lösungen. Manfred Kaufmann spricht sich dafür aus, diese Stärke konsequent zu nutzen.
Nicht jeder Sachverhalt müsse bis ins letzte Detail geregelt werden.
Pragmatismus, gegenseitiges Vertrauen und gesunder Menschenverstand können gerade in einem kleinen Staat einen Unterschied machen.
Damit stellt Manfred Kaufmann auch eine grundsätzliche politische Frage: Muss Liechtenstein Strukturen und Regulierungen grösserer Staaten übernehmen, oder kann ein Kleinstaat bewusst eigene Lösungen entwickeln?
Für Manfred Kaufmann liegt ein Teil der Antwort in der Nähe zwischen Politik, Wirtschaft und Bevölkerung.
«Die Grösse eines Landes misst sich nicht an seiner Fläche»
Ein Satz bringt viele dieser Gedanken zusammen:
«Die Grösse eines Landes misst sich nicht an seiner Fläche, sondern an den Werten, die seine Menschen leben.»
Liechtenstein ist geografisch klein.
Für Manfred Kaufmann sagt die Fläche jedoch wenig darüber aus, was ein Land leisten kann.
Entscheidend sind für ihn die Menschen, die Verantwortung übernehmen. In Familien und Unternehmen. In Vereinen und im Ehrenamt. In Bildung und Gesundheitswesen und überall dort, wo Menschen einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.
Viele davon stehen nie im Mittelpunkt der Öffentlichkeit.
Sie halten keine Ansprache auf der Schlosswiese. Ihre Namen erscheinen selten in politischen Schlagzeilen.
Dennoch tragen sie das Land.
Damit führt das Gespräch zurück zu seinem Ausgangspunkt.
Zu einer Kindheit in einer Grossfamilie. Zum Rückhalt durch Dahiana und Janick. Zum Mannschaftsgeist auf dem Fussballplatz. Zum politischen Umgang mit Sieg und Niederlage. Zum Respekt gegenüber anderen Meinungen. Und zur Frage, welche Verantwortung eine Generation für die nächste trägt.
Die «Flamme unseres Liechtensteins» verbindet diese Gedanken.
Sie steht für das, was frühere Generationen geschaffen haben. Für die Verantwortung der Gegenwart. Und für die Aufgabe, den kommenden Generationen ein Land zu hinterlassen, das seine Stärken kennt und zugleich bereit ist, sich weiterzuentwickeln.
Die entscheidende Frage reicht deshalb weit über den Staatsfeiertag hinaus:
Was wollen wir bewahren, was müssen wir verändern und welches Liechtenstein wollen wir der nächsten Generation übergeben?
Zum Gespräch
Das vollständige Gespräch mit Landtagspräsident Manfred Kaufmann ist bei Podcasthus.li: Medienplattform für Liechtenstein als Video und Podcast zu sehen und zu hören.
Das Gespräch führt Andreas Krättli, Journalist und Geschäftsführer von Podcasthus.li.


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